Kriemhilds Rache – wie sieht sie aus?

Grauenvoll! Die Ereignisse überschlagen sich.

Kontroverse

Kriemhild will den ihr zustehenden Nibelungenschatz zurück. Hagen verweigert jegliche Auskunft über den Ort der von ihm im Rhein versenkten Wertobjekte. Also initiiert Kriemhild eine Auseinandersetzung zwischen ihren Landsleuten, den Burgundern/Nibelungen, und den Hunnen. Im Zuge dieses Showdowns werden so ziemlich alle Beteiligten niedergemetzelt.

Kindsmord, Gefangenschaft und ein loyaler Hagen von Tronje

Wegen dieses Blutbades, gerät nun wieder Hagen in Rage. Kurzerhand erschlägt er Kriemhilds und Etzels gemeinsamen Sohn.

Schließlich werden die beiden letzten Überlebenden, Hagen und Gunther, von dem die Seite gewechselten Dietrich von Bern gefangen genommen.

Kriemhild, die weiterhin auf die Beantwortung der Frage nach dem Verbleib des Nibelungenschatzes dringt, erhält von Hagen lediglich die lapidare Auskunft, das Versteck nur nach dem Ableben seines Königs Gunther zu verraten.

Und? Was will Kriemhild? Na klar, den Schatz natürlich!

Bis zum bitteren Ende

Also erschlägt sie mit dem Schwert Siegfrieds zuerst ihren Bruder Gunther, dann, als Hagen beginnt, sie zu verhöhnen, findet er durch sie ebenfalls den Tod.

Entsetzt über Kriemhilds gespenstisches Tun, wird – zum fürchterlichen Schluss – Kriemhild von Dietrich von Bern getötet.

Autor: Manfred Zorn
Quelle: Das Nibelungenlied - Reclam

 

 

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