Warum gilt Siegfried als unverwundbar?

Weil beim Bad im Blut eines Drachen ein Lindenblatt auf seine Schulter gefallen ist.

 

Was zuvor geschah

Bevor der heldenhafte Siegfried zu den Burgundern (im 2. Teil der Sage, "Kriemhilds Rache", nennen sie sich "Nibelungen") nach Worms kommt, um die Gunst der Schwester des Königs Gunther, Kriemhild, zu erlangen, hatte er bereits vor längere Zeit dem Elfen- und Zwergenkönig Alberich nicht nur dessen Tarnmantel, sondern auch den sogenannten Nibelungenhort (Schatz der Nibelungen) geraubt.

Allerdings nicht, ohne zuvor den Wächter des Schatzes, einen Drachen, besiegt zu haben.

Ein Lindenblatt und ein Spanner

Dessen Blut, in dem Siegfried quasi gebadet hat, machte ihn unverwundbar. Bis auf eine Stelle an seiner Schulter. Darauf war dummerweise ein Lindenblatt gefallen.

Aber als ganz besonders schicksalhaft für Siegfried sollte sich erweisen, dass der hinterlististige Hagen von Tronje ihn bei diesem Drachenblutbaden beobachtet hat – und somit von Siegfrieds schwachem Punkt, der Schulter, Kenntnis hatte.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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