Worum geht es in Aischylos Tragödie „Die Schutzflehenden“?

In der Tragödie „Die Schutzflehenden“ („Hiketiden“), erzählt Aischylos (etwa *525 v. Chr. bis °456 v. Chr.) eine bunte Geschichte vom Streit unter Göttern und Zwietracht unter Menschen.

So zum Beispiel

  • vom triebgesteuerten Zeus,
  • von Hera, dessen Gattin, die die Geliebte des Zeus, Io, in eine Kuh verwandelt sowie von
  • Io selbst, die nun als von einer Bremse verfolgter Wiederkäuer über das (nach ihr benannte) Ionische Meer, den Bosporus und den asiatischen Teil der Türkei flieht, irgendwann und irgendwie nach Ägypten gelangt, dort zurückverwandelt wird, heiratet und einen Sohn bekommt, der König wird.

Weiter geht es dann mit der Flucht eines der Nachkommen aus Ios Familie, der mit fünfzig Mädchen nach Griechenland türmt, weil die sich nicht von ihren Vettern, den fünfzig Söhnen des Aigyptos, heiraten lassen wollen.

In Griechenland angekommen, stellt sich dem dortigen Herrscher die Frage: „Nehme ich die „Schutzflehenden“ auf, oder riskiere ich einen Krieg mit den Söhnen des Aigyptos?“

Das Volk stimmt für die Aufnahme der Mädchen. König Pelasgos übernimmt die Verantwortung, und stellt sich den Verfolgern – ergebnisoffen – in den Weg.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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