Was schildert Aischylos in seiner Tragödie „Der gefesselte Prometheus“?

In der Tragödie „Der gefesselte Prometheus“, schildert Aischylos (etwa *525 v. Chr. bis °456 v. Chr.) das Martyrium des an einen Felsen im Kaukasus gefesselten Prometheus.

Der hatte, gegen den Willen des Göttervaters Zeus, das Feuer zu den Menschen gebracht.

Vergeblich erwartet Zeus Reue und Entschuldigung von Prometheus.

Aber trotz eindringlichen Zuredens wohlmeinender „Freunde“, doch endlich klein beizugeben und Zeus über das von Kronos (Anführer der Titanen) gegen ihn, Zeus, geplante Komplott zu informieren, bleibt Prometheus – trotz zusätzlicher Strafen – stur und uneinsichtig.

Schließlich reißt Zeus der Geduldsfaden. Er lässt – mit dem so genannten (sprichwörtlichen) „längeren Arm“ – den obstinaten Prometheus im Tartarus, in der Unterwelt, verschwinden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige