Worum geht es in Aischylos Tragödie „Die Perser“?

In der Tragödie „Die Perser“ geht es um die etwa um 480 v. Chr. stattgefundene Schlacht von Salamis, die von den – in ihrer Kampfkraft eigentlich unterlegenen – Griechen gewonnen wurde.

„Die Perser“ sind das Mittelstück einer 472 v. Chr. in Athen erstmalig aufgeführten Trilogie des Dramendichters Aischylos (etwa *525 v. Chr. bis °456 v. Chr.).

Erzählt wird der Hergang der Schlacht nicht aus Sicht der siegreichen Griechen.

Vielmehr stellt Aischylos die Unsinnigkeit jeglichen Krieges, der den Menschen außer Schrecken, Verzweiflung, Tod und Trauer nie etwas bringt, aus der Perspektive der vernichtend geschlagenen Perser unter Xerxes dar – ohne sich dabei über die Niederlage des Gegners in Hochmut zu erheben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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