Worum geht es in Euripides Tragödie „Die Phönikerinnen“?

Im Wesentlichen um den Ödipus-Clan.

 

Euripides (etwa *480 v. Chr. bis °407 v. Chr.) schildert in seiner um 409 v. Chr. erstaufgeführten Tragödie „Die Phönikerinnen“ die Eifersüchteleien der beiden Ödipus-Söhne, Eteokles und Polyneikes, die sich über die Regentschaft der Stadt Theben nicht einigen können und darüber zu Feinden werden.

Zwar bemüht sich Iokaste (das ist – aufgrund misslicher Umstände – sowohl die Mutter und Ehefrau des Ödipus, als auch die Mutter der beiden uneinigen Brüder), Eteokles und Polyneikes zu versöhnen, aber es gelingt nicht. Die Jungs bringen sich gegenseitig um.

Damit nicht genug! Iokaste nimmt sich ebenfalls das Leben. Und Schwager Kreon, inzwischen wieder König von Theben, vertreibt den blinden Ödipus aus der Stadt.

Gemeinsam mit seiner Tochter Antigone, macht Ödipus sich auf den Weg nach Kolonos, um dort zu sterben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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