Was geschieht mit Euripides Titelheldin in seiner Tragödie „Iphigenie bei den Taurern“?

Im Prolog der um 412 v. Chr. entstandenen Tragödie, lässt Euripides (*etwa 480/°407 v. Chr.) Iphigenie dem Publikum erklären, warum sie jetzt in Tauris ist.

 

Damit sie nicht, wie von den Griechen ursprünglich geplant, den Opfertod erleidet, wurde sie von der Göttin Artemis zu den Taurern gebracht.

Dort hat Iphigenie einen Alptraum, in dem ihr Bruder Orestes (das ist der, der seine Mutter Klytaimnestra ermordet hat) stirbt. Während Iphigenie zum Altar der Artemis geht, um eine Trauerfeier zu zelebrieren, treten Orestes und Pylades auf.

Im Auftrag Apollos, sollen die beiden die Statue der Artemis nach Griechenland bringen. Leider werden sie an ihrem Vorhaben gehindert. Die Taurer erwischen die beiden und bringen sie zu Iphigenie, die mit der Vorbereitung der Opferungszeremonie betraut ist.

Langer Rede, kurzer Sinn – die Geschwister erkennen sich und beschließen, gemeinsam mit Pylades und der Statue der Artemis, zu fliehen. Bereits auf dem Schiff, werden sie aber durch einen Sturm ans Ufer zurückgeworfen.

Der fälligen Bestrafung durch König Thoas, entgehen sie glücklicherweise durch die Fürsprache der Göttin Artemis.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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