Worum geht es in Euripides Trauerspiel „Die Troerinnen“?

Um das Schicksal der Trojanerinnen nach dem verlorenen Trojanischen Krieg, der ihnen und ihren Familien Schrecken, Gefangenschaft und eine ungewisse Zukunft gebracht hat.

Euripides (etwa *480 v. Chr. bis °407 v. Chr.) lässt in dem um 415 v. Chr. erstaufgeführten Stück eine Reihe prominenter Gestalten der griechischen Mythologie auftreten.

Poseidon zum Beispiel, Athene, Hekabe, Menelaos, Helena, Kassandra und andere.

  • Poseidon und Athene verkünden, dass sie sich zu gegebener Zeit an den Siegern über Troja rächen werden.
  • Hekabe, die Gattin des trojanischen Königs Priamos, wird von den griechischen Besatzern dem listenreichen Odysseus zugewiesen.
  • Kassandra, ihre Tochter, die sich zukünftig Agamemnon widmen soll, enthüllt mit ihrer seherischen Gabe den Mord Klytaimnestras an Agamemnon sowie die Irrfahrten, mit denen Odysseus sich bald auseinandersetzen muss.
  • Andromache, der Ehefrau des Trojaners Hektor, wird der kleine Sohn genommen und getötet.
  • Menelaos tritt auf und verlangt Helena zurück. Er beabsichtigt, seine Ex – die er als ausgemachte Verursacherin des Krieges sieht – in Griechenland vor Gericht zu bringen.

Nach einer ergreifenden Wehklage Hekabes erscheint Talthybios, seines Zeichens Kurier des Agamemnon, und erklärt, dass Troja in Schutt und Asche zu legen ist.

„Die Troerinnen“ (Trojanerinnen) ergeben sich der Gewalt der griechischen Bezwinger Trojas.

In der Tat! Eine Tragödie!

Autor: Manfred Zorn

 

 

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