Worum geht es in Euripides Drama „Alkestis“?

In Euripides' (*etwa 480/°407 v. Chr.) vermutlich 438 v. Chr. erstmals aufgeführten Drama „Alkestis“, geht es um die Gattin Admets, des Königs von Pherä in Thessalien (Griechenland).

 

Admet ist – warum genau, bleibt offen – dem Tod geweiht.

Zu retten ist er nur, wenn es jemanden gibt, der für ihn einspringt. Das sind naturgemäß nicht viele, die das wollen. Apollo bemüht sich zwar noch, den Gott des Todes, Thanatos, umzustimmen, stößt aber auf taube Ohren.

Also bleibt diese unerfreuliche Überlegung, ob oder ob Admet geholfen/gerettet werden soll, an Alkestis hängen. Schließlich stimmt sie zu und opfert sich. Aus Liebe zu ihrem Ehemann!

Bevor nun aber Alkestis stirbt, lässt sie sich von Admet versprechen, dass er nicht wieder heiraten wird.

Selbst, wenn Admet eine erneute Heirat ins Auge gefasst haben sollte, wäre es nicht dazu gekommen.

Denn Herakles, der eines Tages auftaucht um den trauenden König Admet zu trösten, lässt sich den Grund der Trauer berichten, begibt sich in die Unterwelt, holt Alkestis da wieder raus und bringt sie zurück zu Admet. Wie schön ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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