Wodurch hat Euripides das Theater beeinflusst?

Von den 92 Dramen des Dichters Euripides sind 18 überliefert – unter anderen: „Medea“, „Die Troerinnen“, „Iphigenie bei den Taurern“, „Die Phönikerinnen“, „Iphigenie in Aulis“ und „Die Bakchen“.

 

Bemerkenswert ist die Einführung des Prologs als dramaturgisches Stilmittel.

Der Chor verliert bei Euripides zunehmend an Wichtigkeit, und in seinem Denken ist Euripides friedloser, zweifelnder und unzufriedener als seine Mitstreiter Aischylos und Sophokles.

Im Gegensatz zu diesen beiden zeichnete er Menschen wie sie sind, nicht wie sie sein sollten.

Euripides zeigte seine Figuren mit allem Leiden und allen ihnen anhaftenden Leidenschaften – unabhängig von den seinerzeit gängigen Schicksals- und Göttervorstellungen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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