Worum geht es in Sophokles Tragödie „König Ödipus“?

In Sophokles`(*um 496 v. Chr./°406 v. Chr.) etwa um 425 v. Chr. in Athen erstmals aufgeführter Tragödie „König Ödipus“, geht es wieder einmal um Schicksal, Schuld und Sühne.

 

Ort und Anlass der Handlung

Ödipus, der zuvor eine Menschen verschlingende Sphinx besiegt hat, ist jetzt König von Theben, sein Schwager Kreon vorübergehend entmachtet.

Und weil das mit der Sphinx so gut geklappt hat, soll Ödipus Theben nun von einer gerade grassierenden Pest befreien.

Das Orakel

Um zu erfahren, was in dieser Angelegenheit sinnvoll zu tun sei, wird Kreon zum Orakel nach Delphi geschickt. Die Auskunft ist düster.

Als Grund der Plage wird der Umstand des noch nicht gesühnten Mordes am vormaligen König Laios orakelt.

Ödipus alias Sherlock Holmes

Also macht sich Ödipus in detektivischer Kleinarbeit daran, den Mörder aufzuspüren, stößt aber an seine Grenzen, als klar wird, dass er, Ödipus, es war, der seinen ihm unbekannten Vater Laios erschlagen und anschließend sogar – in Unkenntnis der wahren Gegebenheiten – seine Mutter Iokaste geheiratet hat (Ödipuskomplex).

Und? Wie endet die Geschichte?

Nun, Iokaste nimmt sich das Leben, Ödipus sticht sich die Augen aus, verschwindet aus Theben und der Nutznießer Kreon wird erneut König von Theben. That´s life ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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