Katholische Kirche

Zölibat – was ist das?

Ein Gelöbnis zur Ehelosigkeit.

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Seit wann ist der Zölibat bekannt?

Bereits in der Antike wurde die Meinung vertreten, dass nur derjenige den Göttern aufrecht und uneingeschränkt dienen könne, der frei ist von geschlechtlichen Anfechtungen.

 

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Wann und von wem wurde der Zölibat konkretisiert?

Konkretisiert wurde der Ehelosigkeitsgedanke für katholische Priester im 4. Jh. auf der Synode von Elvira (Spanien). Dort beschlossen die versammelten Kirchenleute, dass Bischöfen, Priestern und Diakonen jeglicher eheliche Verkehr bei Strafe untersagt sei.

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Was verfügte Papst Innozenz II. im Sinne des Zölibats?

Im „Kampf“ um die Durchsetzung des Zölibats wurde seitens der Kirche vor nichts halt gemacht. Selbst der Hinweis, auch die Apostel seien verheiratet gewesen, nutzte den Zölibatsverweigerern nichts. Sie wurden mit fadenscheinigen Argumenten abgebügelt.

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Hat die Kirche mit dem Zölibatszwang Erfolg gehabt?

Irgendwie nicht wirklich.

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Hatte der verordnete Zölibat auch pekuniäre Gründe?

Durchaus!

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Wie viele Konzile gab es bis heute?

Bis heute (2011) wurden 21 Konzile einberufen.

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Wie werden die ersten sieben Konzile genannt?

Die ersten sieben Konzile werden genannt:

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Was ist der Zweck eines Konzils?

Besprochen und beraten werden auf einem Konzil – unter anderem – grundlegende, die  katholische Kirche betreffende, Angelegenheiten in Fragen kirchlicher Traditionen, der rechten Lehre, der Auslegung theologischer Themen und Theorien sowie des Umgangs mit möglichen oder tatsächlichen Reformern.

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Was bedeutet eigentlich der Begriff Konzil?

Der Begriff Konzil (lat. concilium/Zusammenkunft) steht in der katholischen Kirche gewissermaßen für ein Gipfeltreffen hoher kirchlicher Würdenträger unter Vorsitz des Papstes oder seines Legaten.

 

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Was ist unter Katholizismus zu verstehen?

Der Begriff Katholizismus (griechisch: katholikos = „alle betreffend“, „allgemein“) entspricht den auf der Lehre Jesu aufbauenden Glaubensgrundsätzen der römisch-katholischen Kirche, die im 1. Jahrhundert n. Chr. vom Apostel Paulus in Rom gegründet wurde.

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Worin liegt der Ursprung der römisch-katholischen Kirche?

Die Katholische Kirche im Westen sieht ihre Entstehung in der ursprünglichen Gründung durch die frühe christliche Gemeinde unter dem Apostel Paulus in Rom.

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Wer ist das Oberhaupt der katholischen Kirche?

Heute ist die katholische Kirche die älteste und größte aller christlichen Kirchen. Sie wird vom Papst (Bischof von Rom) als geistlichem Oberhaupt geleitet.

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Wie kam es zu den „Sieben Sakramenten“ der katholischen Kirche?

Bereits in den frühen Anfängen der katholischen Kirche, wurden die sieben Sakramente (sacramentum = „Weihe“) – Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße, Krankensalbung, Priesterweihe und Ehe – festgelegt.

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Wie lauten die „Sieben Sakramente“?

  1. Das Sakrament der Taufe geht zurück auf die Taufe Jesu durch Johannes und bedeutet heute die Aufnahme eines Neugeborenen in die Glaubensgemeinschaft. Die weiteren Sakramente sind (2. bis 7.):

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Klerus – was bedeutet das?

Der Begriff Klerus (lat.: clerus = „auserwählter Stand“) steht für die Gesamtheit der Angehörigen des Priesterstandes innerhalb der katholischen Kirche.

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Was bedeutet der Begriff „Ablasshandel“?

Im 16. Jahrhundert machte sich unter den Gläubigen der katholischen Kirche zunehmend Unmut über die weit reichende Macht und den Reichtum der Institution Kirche breit.

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Was ist das „Lateinische Patriarchat“?

Ursprünglich gehörten die „Lateinischen Patriarchen“ von Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem zur „Römisch-Katholischen Kirche“ – bis es im Jahr 1054, unter anderem wegen gegensätzlicher theologischer Auffassungen und Meinungsverschiedenheiten, zur Trennung der Kirchen kam (Morgenländisches Schisma).

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Was ist oder bedeutet Lateran?

Der Lateran ist ein außerhalb der Landeshoheit des Vatikanstaates liegendes Gebiet im Osten Roms. Im Römischen Reich gehörte dieses Areal der Patrizierfamilie Laterani.

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Was sind die Lateranverträge?

Die Lateranverträge haben ihren Namen nach dem Lateranpalast, in dem sie 1929 zwischen Papst Pius XI. und dem faschistischen Ministerpräsidenten Mussolini verhandelt wurden.

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Was ist unter der „Römischen Frage“ zu verstehen?

In den auf die „Pippinische Schenkung“ (um 756 n. Chr.) folgenden Jahrhunderten erweiterte die römische Kirche ihren Landbesitz beträchtlich.

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Was bedeutet der Begriff „Konstantinische Schenkung“?

Als „Konstantinische Schenkung“ wird ein im 8. oder zu Beginn des 9. Jahrhunderts verfasstes Schriftstück bezeichnet, das angeblich von Konstantin dem Großen aus dem 4. Jahrhundert stammen sollte.

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Wer hat die „Konstantinische Schenkung“ erstmals als Fälschung erkannt?

Die angeblich von Konstantin dem Großen im 4. Jahrhundert verfasste Urkunde der „Konstantinischen Schenkung“, wurde erstmals im 10. Jahrhundert vom deutschen Papst Gregor V. (etwa *972 bis °999) als plumpe Fälschung bezeichnet.

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Was beendete das Urteil Gregors V. bezüglich der “Konstantinischen Schenkung”?

Mit seiner Aussage, die „Konstantinische Schenkung" sei eine Fälschung, beendete der deutsche Papst Gregor V. zwischen 996 und 999 quasi den bis dahin andauernden Streit um die Machtstellung zwischen Kaiser und Päpsten.

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Wer enttarnte die „Konstantinische Schenkung“ wann als Schummelei?

Das waren Lorenzo Valla (etwa *1405 bis °1457), Italiener und Rhetorikprofessor in Paris, und Nikolaus von Kues (*1401 bis °1464), deutscher Mathematiker, Philosoph und Kardinal.

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Was bedeutet „Melkitisch-Griechisch-Katholische Kirche“?

Unter „melkitisch-griechisch-katholischer Kirche“ wird eine – im Nahen Osten beheimatete und mit der römisch-katholischen Kirche vereinte – so genannte Ostkirche mit etwa 1,5 Mio. Gläubigen (überwiegend in Syrien, dem Libanon, Jordanien, Ägypten, Palästina und Israel) verstanden.

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Was ist eine Enzyklika?

Die Enzyklika ist eine offizielle Stellungnahme der römisch-katholischen Kirche zu aktuellen Zeiterscheinungen.
Sie wird vom Papst verfasst und richtet sich an alle Katholiken.

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