Was beendete das Urteil Gregors V. bezüglich der “Konstantinischen Schenkung”?

Mit seiner Aussage, die „Konstantinische Schenkung" sei eine Fälschung, beendete der deutsche Papst Gregor V. zwischen 996 und 999 quasi den bis dahin andauernden Streit um die Machtstellung zwischen Kaiser und Päpsten.

Fortan sollten sich weltliche und kirchliche Herrscher die Macht gleichberechtigt teilen – wobei aber wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens war, denn mindestens bis in die Frühe Neuzeit (etwa 1450 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts) hinein, beriefen sich die Päpste nach wie vor gern auf die „Konstantinische Schenkung“.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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