Was bedeutet der Begriff „Konstantinische Schenkung“?

Als „Konstantinische Schenkung“ wird ein im 8. oder zu Beginn des 9. Jahrhunderts verfasstes Schriftstück bezeichnet, das angeblich von Konstantin dem Großen aus dem 4. Jahrhundert stammen sollte.

Darin überträgt Konstantin den Päpsten (zu der Zeit Papst Silvester I.) sowie der katholischen Kirche (in Vertretung) sämtliche kaiserlichen Vollmachten über Rom, Italien und weite Teile des römischen Reiches – was von der katholischen Kirche über Jahrhunderte liebend gern als Freibrief päpstlicher Machtansprüche verstanden wurde.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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