Was ist das „Lateinische Patriarchat“?

Ursprünglich gehörten die „Lateinischen Patriarchen“ von Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem zur „Römisch-Katholischen Kirche“ – bis es im Jahr 1054, unter anderem wegen gegensätzlicher theologischer Auffassungen und Meinungsverschiedenheiten, zur Trennung der Kirchen kam (Morgenländisches Schisma).

Seitdem vertreten die genannten Patriarchate die orthodoxen Kirchen (Ostkirche), und das Patriarchat von Rom steht für die römisch-katholische Kirche, wobei das Oberhaupt dieses „Lateinischen Patriarchats“ nicht Patriarch, sondern Papst genannt wird.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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