Was bedeutet der Begriff „Ablasshandel“?

Im 16. Jahrhundert machte sich unter den Gläubigen der katholischen Kirche zunehmend Unmut über die weit reichende Macht und den Reichtum der Institution Kirche breit.
Um ihren vielfältigen Aktivitäten und damit verbundenen Aufwendungen finanziell nachzukommen, erhob sie nämlich nicht nur erhebliche Abgaben und Steuern von Königen und Bischöfen, sondern entdeckte als einträgliche Einkommensquelle auch den so genannten Ablasshandel.

Durch den Kauf von Ablasszetteln konnte der Gläubige die Vergebung Gottes für all seine Sünden erhalten.
Die Zahlung von Geld ersetzte somit Beichte, Reue und Sühne.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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