Hat die Kirche mit dem Zölibatszwang Erfolg gehabt?

Irgendwie nicht wirklich.

Allen Mahnungen, Ratschlägen und Empfehlungen seitens der Verfechter des Zölibats innerhalb der Kurie – zum Beispiel mit abstrusen Tipps, wie mit sexueller Enthaltung umzugehen ist – zum Trotz: Viel wurde damit nicht erreicht.

In frühen Jahren nach Einführung des Zölibats, soll es in durch unterirdische Geheimgänge verbundenen Nonnen- und Männerklostern ausgesprochen fröhlich zugegangen sein. Geistliche hielten sich Mätressen oder als Haushälterin getarnte Gspusi, andere lösten ihre sexuellen Konflikte in „Männerfreundschaften“.

Das alles hat sich scheinbar bis heute nur unwesentlich verändert. Noch immer gibt es in der katholischen Kirche Baustellen, die auf ihre Fertigstellung warten.

Sollte es den älteren Herren im Vatikan tatsächlich irgendwann gelingen, Themen wie – zum Beispiel:

  • Zölibat,
  • die Anwendung von Verhütungsmitteln,
  • die Rolle der Frauen in möglichen kirchlichen Ämtern und
  • die ökumenische Bewegung

zur Diskussion zu stellen, aufzuarbeiten, zu beschleunigen und letztlich zu verändern?

Nun, wie es scheint, ist ein gehöriges Maß an Geduld gefragt ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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