Was verfügte Papst Innozenz II. im Sinne des Zölibats?

Im „Kampf“ um die Durchsetzung des Zölibats wurde seitens der Kirche vor nichts halt gemacht. Selbst der Hinweis, auch die Apostel seien verheiratet gewesen, nutzte den Zölibatsverweigerern nichts. Sie wurden mit fadenscheinigen Argumenten abgebügelt.

Schließlich war es Papst Innozenz II., der 1139 auf dem Zweiten Laterankonzil verfügte, jedem geweihten Kirchenmann – unabhängig von dessen Stellung innerhalb der kirchlichen Hierarchie – der den Zölibatsregeln zuwider handelte, Amt und Besitz zu nehmen und aus der Kirche auszuschließen. Nochehefrauen wurden fortan als Dirne, Flittchen, Freudenmädchen oder Schlimmeres gebrandmarkt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige