Warum gilt Ägypten als Eldorado „koptischer Klöster“?

Anscheinend forderte das ägyptische Klima gleichsam zum Mönchstum auf.

 

Allerdings lebten die Mönche nicht nur ihren Glauben, sie benötigten auch eine Bleibe. Also bauten sie Klöster.

An den Ufern des Nil reihten sich ab dem 3. Jh. unzählige Mönchs- und Nonnenklöster. Initiator des koptischen Mönchtums soll der Heilige Antonius (um 251 bis etwa 346 gewesen sein. Aber auch der Heilige Pachomius (um 285 bis etwa 346) und der Heilige Makarius (um 300 bis etwa 390) ließen christliche Klöster errichten.

Alle drei  gelten heute als Gründer des Mönchstums und der Klostergemeinschaften.

Und trotz islamischer Glaubensausrichtung in Ägypten, ist das Mönchstum noch heute von großer Bedeutung für die Kopten. So wird nach wie vor das kirchliche Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche aus dem Kreis der Mönche gewählt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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