Warum haben Kopten einen eigenen Kalender?

Mit Gründung der koptisch-christlichen Kirche im 1. Jh. n. Chr. durch den Apostel Markus, übernahmen die Kopten die kalendarische Zeitrechnung der Alten Ägypter.

 

Diese teilten das Jahr – in Abwägung der in Ägypten vorherrschenden klimatischen Gegebenheiten –

  • in 12 Monate zu je 30 Tagen ein,
  • hingen einen so genannten „kleinen Monat“ mit 5 bis 6 Tagen an den Zwölften an,
  • und kamen so auf ein Sonnenjahr mit 365 Tagen.

Die Monate tragen Namen altägyptischer Götter.

Das koptische Jahr beginnt am 11/12. September, dauert bis zum 11/12. Oktober und ist nach „Tut“, dem Gott der Weisheit, benannt.

Bereits Ende des 3. Jh. wurde der Ägyptische Kalender umbenannt, und heißt seitdem Märtyrer-Kalender.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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