Welche Besonderheiten prägen die „russisch-orthodoxe Kirche“?

Orthodoxe Russen verstehen Kirchen sozusagen als definitiven Aufenthaltsort Gottes.

 

Es gibt dort keine Orgel oder sonstige Musikinstrumente, nur Gesang.

Ikonen gelten als spiritueller Zugang zu Gottes Welt, werden aber bei deren Betrachtung keinesfalls angebetet - allenfalls verehrt.

Aus Ehrfurcht vor dem Leiden Christi sitzen die Gläubigen während des Gottesdienstes nicht. Was bei manchmal einige Stunden dauernden Gottesdiensten ziemlich anstrengend sein kann. Aber Bänke sind nun mal nicht vorgesehen.

Kirchenfeiertage werden, statt nach dem sonst üblichen gregorianischen, nach dem julianischen Kalender gerechnet.

Wichtigstes kirchliches Fest ist Ostern.

Die Kirchenoberen pflegen einen strengen Moralkodex.

So werden Homosexualität, vorehelicher Sex und Abtreibung rigoros verurteilt; wohingegen Ehescheidungen durchaus akzeptiert werden und Priester keinem Zölibat unterliegen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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