Gab es eine Sonderstellung des „Jerusalemer Patriarchats“?

Ja, gab es.

 

Ein wesentlicher Grund für eine gewisse Sonderstellung des „Patriarchats von Jerusalem“ war die Tatsache, dass die Christen der Stadt überwiegend die Beschlüsse des Konzils von Chalkedon (heute ein Stadtteil Istanbuls) mitgetragen haben, während die Patriarchate von Alexandrien und Antiochien das nicht taten.

Und dann war da noch Kaiser Konstantin der Große (285 – 337 n. Chr.).

Der stand während seiner Regentschaft bekanntermaßen der Ausübung christlichen Glaubens ausgesprochen positiv gegenüber.

In der Absicht, die Verbundenheit beider Kirchen (Ost- und Westkirche) zu unterstützen, setzte er sich daher verstärkt dafür ein, das Ansehen und die religiöse Bedeutung Jerusalems für alle Christen zu erhalten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Verwandte Beiträge

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige