Weitere Päpste

Wer gilt eigentlich als erster Papst?

Das war/ist ein Fischer namens Simon, der – entsprechend des „Neuen Testaments“ – von Jesus Christus als einer der Ersten in den Kreis der zwölf Apostel aufgenommen wurde und von ihm den Namen Petrus erhielt.

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Wer ist wo „Bischof von Rom“?

Der Sitz des Bischofs von Rom ist der unter Papst Sixtus V. im 16. Jahrhundert wiedererbaute Lateranpalast, dem auch die zu den sieben Pilgerkirchen Roms gehörende Basilika „San Giovanni in Laterano“ angeschlossen ist.

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Konklave – was ist das eigentlich?

Der Begriff „Konklave“ kommt aus dem Lateinischen („Conclave“) und bedeutet soviel wie „verschließbares Zimmer“.

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„Habemus Papam“ – was bedeutet das eigentlich?

Ist ein neuer Papst in der Abgeschiedenheit des Konklaves in der Sixtinischen Kapelle mit einer Zweidrittelmehrheit der wahlberechtigten Kardinäle gewählt, hat er die Wahl angenommen und seinen Papstnamen genannt, werden die Stimmzettel verbrannt.

Weißer Rauch und Glockenklang

Damit der Rauch für die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und sonstigen Interessierten (Medien) auch wirklich als „weißer Rauch“ zu erkennen ist, werden dem Verbrennungsprozess dafür geeignete Materialien (Chemikalien) zugefügt.

Gleichzeitig läuten die Glocken des Petersdoms.

Vorstellung und Ansprache

Dann, der neue Papst ist inzwischen in päpstliches Weiß gekleidet, tritt der Kardinalprotodiakon auf die Mittelloggia des Petersdoms und verkündet in lateinischer Sprache:

  • „… Habemus Papam …“ („… Wir haben einen Papst …“).

Auf den Kardinalprotodiakon folgt der neue Papst, spricht zu den Gläubigen und schließt seine Ansprache/Gebet mit dem apostolischen Segen:

  • „Urbi et Orbi“ ("... der Stadt und dem Erdkreis"), das ist der Segen, den der Papst auch zu Ostern und Weihnachten erteilt.

PS

Kardinalprotodiakon = dienstältester Kardinaldiakon. Das ist – nach den Kardinalbischöfen und Kardinalpriestern – die sogenannte "dritte" Kardinalsstufe.

Autor: Manfred Zorn

 

 

   

Was sind eigentlich die päpstlichen Insignien – und wozu dienen sie?

Als Kennzeichen ihrer leitenden Position als Oberhaupt der katholischen Kirche, erhalten die zuvor von den Kardinälen im Konklave der Sixtinischen Kapelle gewählten Seelenhirten in einer Einführungszeremonie die – von den bischöflichen Kennzeichen leicht abweichenden – päpstlichen Insignien.

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Was ist eigentlich die „Kammer der Tränen“ – und warum tragen Päpste "rote Schuhe"?

Ist ein Papst vom Konklave – der Versammlung der wahlberechtigten (bis zur Vollendung des achtzigsten Lebensjahres) Kardinäle – mit einer Zweidrittelmehrheit plus 1 gewählt und hat er die Wahl angenommen, ist der weiße Rauch aufgestiegen und die Glocken des Petersdoms läuten, wird der frisch Gewählte in die sogenannte „Kammer der Tränen“ („Camera lacrimatoria“) neben der Sixtinischen Kapelle geführt.

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Wie viele deutsche – und lateinamerikanische! – Päpste gab es bisher?

Unter den bisher (2017) „legitimen“ 266 Päpsten (38/42 bis ins ausgehende Mittelalter wirkende Gegenpäpste nicht berücksichtigt) der Geschichte, spielen die als „deutsch“ bezeichneten acht Päpste:

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Welcher Papst war am kürzesten im Amt?

Wie man's nimmt: Entweder Stephan II. oder Urban VII. Stephan starb im Jahr 752 bereits vier Tage nach der Papstwahl an einem Schlaganfall. Da er zu diesem Zeitpunkt noch keine Bischofsweihe empfangen hatte, wird er aber von vielen Historikern nicht offiziell als Papst gezählt.

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