Was hat der „Shintoismus“ mit dem japanischen Kaiser zu tun?

Ursprünglich glaubten die japanischen Kaiser („Tenno“), direkt von der höchsten Gottheit, der Sonnenkönigin Amaterasu, abzustammen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verlor sich dieser rigorose Anspruch.

Heute ist Japan eine Parlamentarische Monarchie und die Funktion des Kaisers – sozusagen als Quasi-Staatsoberhaupt – hat lediglich symbolischen Charakter.

Sie dient im Wesentlichen zeremoniellen Zwecken, wie zum Beispiel der Ernennung des Premierministers, des obersten Gerichtspräsidenten, der Einberufung des Parlaments und einiger weiteren offiziellen Aufgaben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige