Was ist der Islam?

Der Islam ist, mit heutzutage etwa 1,3 bis 1,5 Milliarden Anhängern, die jüngste der fünf großen Weltreligionen. Wörtlich bedeutet Islam "Hingabe an Gott".

Der Islam geht zurück auf die Verkündungen Mohammeds im 7. Jh. n. Chr., und ist im Koran niedergeschrieben worden.

Nach islamischer Lehre ist Allah ewiger Herrscher des Weltalls. Gleichzeitig verdanken ihm die Menschen, die nur ihn verehren dürfen, auch ihr Dasein. Während die Gläubigen nach ihrem Tod das Paradies erwartet, schmoren die Ungläubigen im ewigen Höllenfeuer.

In der praktischen Ausübung basiert der Islam auf einem für alle Gläubigen verbindlichen Fundament, das auch als die „Fünf Säulen des Islam“ bezeichnet wird – Glaube, Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerfahrt.

Der Islam entstand als religiöse Bewegung in den arabischen Wüsten und breitete sich bereits zu Lebzeiten Mohammeds rasch im Nahen und Mittleren Osten aus. Innerhalb eines Jahrhunderts setzte er sich auch in Teilen Asiens, Afrikas und Europas durch. Arabisch wurde zur gemeinsamen Sprache von etwa neunzig Millionen Menschen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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