Was ist eine Synagoge?

Das Wort Synagoge bedeutet eigentlich „Versammlung“. Demnach ist sie im Sinne des Wortes der Versammlungsort jüdischer Gläubiger.

In der Synagoge trifft man sich zum Gebet (in Richtung Jerusalem), zur Auslegung der Thora und des Talmuds oder auch zu Veranstaltungen allgemeiner Art.

Unbedingte Voraussetzung für den Beginn einer Andacht ist, dass mindestens zehn Männer anwesend sind – im so genannten Reformjudentum dürfen es auch Männer und Frauen sein.

Eine Synagoge ist, im Gegensatz zum Christentum oder Islam, kein Sakralbau. Daher ist sie unabhängig von Ort, Architektur und Ausstattung.

Außer dem Thora-Schrein für die Schriftrollen, einem Lesepult, einigen Sitzplätzen und den Tafeln mit den Zehn Geboten findet sich in einer Synagoge keinerlei schmückendes Beiwerk (wie zum Beispiel Skulpturen oder Bilder).

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige