Was haben Monophysitismus und Nestorianismus mit den „Konzilen von Ephesos und Chalkedon“ zu tun?

Auf beiden Konzilen – Ephesos (heute Türkei) im Jahre 431 und Chalkedon (heute ein Stadtteil Istanbuls) im Jahre 451 – ging es im Wesentlichen um religiöse Kontroversen bezüglich der genannten unterschiedlichen Glaubensauffassungen.

Während die Altorientalischen Kirchen nicht vom Monophysitismus lassen wollten, beharrten die Repräsentanten der orthodox-römisch-katholischen Kirchen (Reichskirche) kategorisch auf dem so genannten Nestorianismus.

Aber weder auf dem Konzil von Ephesos (431), noch zwanzig Jahre später auf dem Konzil von Chalkedon (451) konnte eine Einigung erreicht werden.

So kam es, wie es kommen musste – nämlich zur Spaltung der Kirche in eine römisch-katholisch/orthodoxe Glaubensrichtung sowie die der altorientalischen Kirchen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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