Was ist das eigentlich – „Ökumene“?

Der Begriff „Ökumene“ kommt aus dem Griechischen, bedeutet soviel wie „Die gesamte bewohnte Welt“ und stand innerhalb der so genannten „Frühen Kirche“ (etwa bis Anfang des 4. Jahrhunderts) für die Gesamtheit der Christen.

Seit dem 6. Jh. bezeichnet sich der „Patriarch von Konstantinopel“ (heute: Istanbul) auch als „Ökumenischer Patriarch“, was dem damaligen Papst Gregor dem Großen (*um 540/°604 n. Chr.) partout nicht gefiel, aber daran nichts ändern konnte.

Heutzutage wird unter Ökumene die theologische Auseinandersetzung unterschiedlichster Glaubensrichtungen verstanden.

Hehres Ziel dabei ist es, eine Annäherung der Kirchen sowie ein konstruktives Miteinander aller Konfessionen herbeizuführen. Darum bemüht sich der „Ökumenische Rat der Kirchen“.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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