Was hat Salt Lake City mit den Mormonen zu tun?

Die Hauptstadt des US-Bundesstaates Utah, Salt Lake City, wurde 1847 von der christlichen Glaubensgemeinschaft der Mormonen unter ihrem zweiten Präsidenten und Propheten der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“, Brigham Young (*1801/°1877), gegründet.

Ihre Kirche, die ursprünglich

  • 1830 von einem gewissen Joseph Smith (*1805/°1844) im Bundesstaat New York/USA als „Church of Christ“ („Kirche Christi“) gegründet wurde,
  • sich 1834 in „Church of the Latter Day Saints“ und
  • 1838 in „Church of Jesu Christ of Latter Day Saints“ („Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“) umbenannte,

wurde  im Folgenden schließlich unter dem Begriff

  • „Mormonen“ (nach dem von Joseph Smith aufgrund einer Engels Erscheinung namens „Moroni“ verfassen „Buch Mormon“) als Religionsgemeinschaft allgemein bekannt.

Die Gemeinschaft gewann schnell Gleichgesinnte (z.B. in Ohio, Missouri, Illinois), wurde zwar zu Anfang der Bewegung wegen ihrer fremdartigen Rituale und Praktiken – unter anderem Polygamie (seit 1890 abgeschafft) und Okkultismus – verfolgt und ihr Gründer 1844 ermordet, konnte sich aber schon bald unter Smith´ Nachfolger Brigham Young  etablieren.

Salt Lake City

Young begeisterte seine Anhänger für das seinerzeit noch so gut wie unberührte Gebiet der Rocky Mountains (heute: Utah/USA), und gründete dort um 1846/47 herum schlussendlich die Stadt Salt Lake City, die bis heute als Hochburg der Mormonen gilt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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