Was oder wer sind „Eisheilige“ und die „Kalte Sophie“?

Die "Eisheiligen" (11. bis 14. Mai) – damit sind häufig im Mai durchaus noch mögliche Kälteeinbrüche gemeint – werden nach den vier "Wetterheiligen" (jeder von ihnen Bischof oder Märtyrer aus dem 4/5. Jahrhundert) Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius benannt.

 

Namens- bzw. Gedenktage

Das Datum 11. bis 14. Mai bezieht sich auf die jedes Jahr wiederkehrenden Namens-/Gedenktage dieser vier Herren.

Sophie (griech.: „Weisheit“) lebte etwa im 3. Jahrhundert in Rom. Im Zuge der Christenverfolgung zu Beginn des 4. Jahrhunderts hingerichtet und fortan als Märtyrerin verehrt, wurde sie zur Schutzpatronin gegen späte Fröste und das Gedeihen der Früchte.

Ihr Namenstag ist der 15. Mai.

Bauernregel (hier nur diese eine):

  • Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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