Redewendungen Gesellschaft

08/15? Was ist das denn?

Sagt jemand zu einem Thema, einem Sachverhalt oder einem Gegenstand: „Das ist doch Nullachtfünfzehn (08/15)!“, dann ist damit – abwertend – gemeint, dass er oder sie die Sache, um die es gerade geht, zum Beispiel als nichts Besonderes, als banal, billig, mittelprächtig, durchschnittlich, schlicht, als schon immer dagewesen und/oder als ganz stinknormal betrachtet.

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Woher stammt das Zitat: Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Das Zitat stammt aus dem 1942 in den USA uraufgeführten Filmklassiker ‚Casablanca‘, der allerdings erst 1952 um gut 25 Minuten gekürzt in die deutschen Kinos kam. Erst dreiundzwanzig Jahre später, also 1975, wurden die herausgeschnittenen Szenen wieder eingefügt, der Film erneut synchronisiert und in der heute allgemein bekannten Version im Fernsehen gezeigt. Über die Jahrzehnte ist das vom Regisseur Michael Curtiz (1886-1962) sozusagen als Genre-Mix aus Romanze, Drama, Spionage- und/oder Politthriller angelegte Kriegs-Melodram zum Kultfilm avanciert.

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Was ist eigentlich eine Eselsbrücke?

Eine Eselsbrücke war ursprünglich, also zu Zeiten, als der Esel noch nicht durch Transportmittel unserer Tage ersetzt worden war, sondern den Menschen als nützliches Lasttier galt, das, was es ist: nämlich im Sinne des Wortes eine Eselsbrücke.

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Wann und warum sagt man: ‚Holzauge sei wachsam‘?

‚Holzauge sei wachsam‘ – was so viel heißt wie: Achtung! Aufgepasst! Vorsicht! – sagt man in der Regel immer dann, wenn man jemandem den guten Rat geben möchte, sich in einer kniffligen Angelegenheit entweder (im übertragenen Sinne) nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, sich nicht über den Tisch ziehen bzw. übervorteilen zu lassen oder sich gegen mögliche Unwägbarkeiten zu wappnen. Gedacht ist das Ganze also sozusagen als gutgemeinte Warnung vor eventuell zu erwartendem Unbill.

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Wer drückt warum wann jemandem die Daumen?

Streng genommen sollte jeder jemandem ganz doll die Daumen drücken. Und zwar immer dann, wenn der Daumendrücker damit zum Ausdruck bringen möchte, dass er dem anderen (für den er die Daumen drückt) nur das Allerbeste für ein gutes Gelingen von dessen Plänen, Absichten und/oder Vorsätzen wünscht.

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Wann, warum und woher „holt Barthel den Most …“?

Mit dem sprichwörtlichen "Barthel", der den "Most holt", ist in der Regel jemand gemeint, der die Dinge – welche auch immer – gut im Griff hat.

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Wer schaut sich wann „die Radieschen von unten an“?

Eigentlich kann das niemand wirklich!

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Was sind eigentlich „geflügelte Worte“?

Mit so genannten „geflügelten Worten“ werden in der Regel Zitate oder Aussprüche literarischer und/oder nachweislich gelebter, bzw. noch lebender Persönlichkeiten aus  Geschichte, Politik, Wissenschaft, Musik, Kunst, Kultur und anderem mehr bezeichnet.

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Was ist ein „Kantersieg“ - und woher stammt dieser Begriff?

Von einem Kantersieg wird dann gesprochen, wenn jemand (oder auch eine Gruppe bzw. Mannschaft) mit scheinbar sehr geringem Aufwand einen Sieg über den Gegner erzielt hat.

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Woher kommt eigentlich der Begriff „Pfingstochse“?

Der Ochse, der – zum Beispiel – in den Berggegenden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz noch heute zu Pfingsten durchs Dorf getrieben wird, wurde zum "Pfingstochsen", weil er anlässlich dieses Festes mit Bändern, Blumen, Kränzen, Glocken und Ähnlichem mehr geschmückt wird/wurde.

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Woher stammt die Redensart: „ … da ist Hopfen und Malz verloren“?

Obwohl der Ursprung des Wortes Bier weitestgehend im Dunklen liegt, weiß man heute aber, dass bierähnliche Getränke bereits den Mesopotamiern, Ägyptern, Römern, Kelten und Germanen bekannt waren.

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Worauf ist eigentlich der Begriff „Pfeffersack“ zurückzuführen?

Einmal abgesehen davon, dass Pfeffer auch heute noch durchaus in Säcken abgepackt und transportiert wird und demzufolge als Pfeffersäcke bezeichnet werden können, stammt der – nicht immer freundlich gemeinte – Begriff „Pfeffersack“ aus dem Mittelalter.

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Was bedeutet eigentlich „Honi soit qui mal y pense“?

Der Ausspruch „Honi soit qui mal y pense“ bedeutet soviel wie „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“, und ist die französische Aufschrift auf dem Hosenbandorden.

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