Was sind eigentlich „geflügelte Worte“?

Mit so genannten „geflügelten Worten“ werden in der Regel Zitate oder Aussprüche literarischer und/oder nachweislich gelebter, bzw. noch lebender Persönlichkeiten aus  Geschichte, Politik, Wissenschaft, Musik, Kunst, Kultur und anderem mehr bezeichnet.

 

Herkunft

Der Begriff an sich, geht vermutlich auf Homer zurück, der in seinen Werken „Ilias“ und „Odyssee“ an zahlreichen Stellen davon spricht, dass die Worte des Sprechenden Flügel bekommen, um zum Ohr des Zuhörenden zu fliegen.

Umgangssprachliche Relevanz

„Geflügelte Worte“ können, unter anderen, Redewendungen, Bonmots, Wortspiele, Aphorismen oder sonstige witzige Anmerkungen sein, die über die Zeit umgangssprachliche Relevanz erhalten haben, wie

zum Beispiel

die folgenden in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeflossenen "geflügelten Worte" (um nur einige wenige zu nennen):

  • Aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert,
  • Sein oder Nichtsein,
  • Zahn der Zeit,
  • Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will,
  • Keine Feier ohne Meyer,
  • Alles klar auf der Andrea Doria,
  • Edel sei der Mensch, hilfreich und gut,
  • We are the Champions,
  • die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter,
  • Manche mögen´s heiß,
  • Perlen vor die Säue werfen,
  • Aber bitte mit Sahne,
  • Black is beautiful,
  • Da werden Sie geholfen,
  • Warten auf Godot,
  • Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust,
  • Kann denn Liebe Sünde sein?,
  • Make love, not war,
  • Sesam öffne dich –

na ja, und so weiter …

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige