Woher kommt der Satz: „Ich kenne meine Pappenheimer“?

Aus Friedrich Schillers Wallenstein-Trilogie!

 

Und zwar sagt Wallenstein das im dritten Teil: „Wallensteins Tod“, 3. Aufzug, 15. Auftritt.

Zuvor hat Wallenstein unter anderem erfahren, dass ihn eine beträchtliche Zahl seiner Regimenter verlassen hat, Octavio Piccolomini – ehemals einer seiner wichtigen Kommandeure – ihn verraten hat und sowohl er, Wallenstein, als auch einige seiner Heerführer von Kaiser Ferdinand II. geächtet wurden.

Wallenstein bleibt unbeeindruckt und glaubt weiterhin, mit den verbliebenen Getreuen gegen den Kaiser vorgehen zu können.

Als ein Trupp Soldaten aus Pappenheim (Altmühltal) ihm mutig Unterstützung anbietet, antwortet Wallenstein anerkennend:

  • „Daran erkenn´ich meine Pappenheimer“.

Im Sprachgebrauch ist daraus „Ich kenne meine Pappenheimer“ geworden, und wird heute durchaus auch abschätzig verstanden.

Autor: Manfred Zorn

 

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