Wann spricht man von einer Sisyphos-Arbeit?

Sisyphos, in der griechischen Mythologie als Gründer der Stadt Korinth (Hafenstadt am Golf von Korinth in Griechenland) benannt, verärgerte Zeus, den Vater aller Götter, indem er dessen Aufenthaltsort dem Flussgott Asopos verriet.

 

Das gefiel Zeus nun überhaupt nicht und er bestrafte Sisyphos, indem er ihn einen riesigen Stein den Berg hoch rollen ließ.

Naturgemäß war das keine leichte Aufgabe.

Immer, wenn der Missetäter glaubte, den Gipfel erreicht zu haben, rutsche ihm der Felsbrocken aus den Händen, rollte wieder bergab und Sisyphos musste von vorn beginnen. Kann es sein, dass Sisyphos nie mit der ihm gestellten Aufgabe fertig geworden ist ...?

Übrigens

Noch heute wird von einer Sisyphos-Arbeit gesprochen, wenn eine komplizierte Aufgabe oder Arbeit – trotz aller Mühen – vergeblich versucht wird zu lösen.

Oder noch schlimmer: Wenn sie immer kurz vor dem vermeintlichen Abschluss wieder scheitert.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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