Woher kommt der Begriff „Hiobsbotschaft“?

Aus der Bibel.

Im Buch „Hiob 1,1 bis 42,17 geht es im Wesentlichen um die Grundsatzfrage, wie es mit der Gottesfürchtigkeit zu vereinbaren sei, wenn Gott auch den Gläubigsten und Anständigsten seiner Schäfchen durch die unsäglichsten Strafen leiden lässt.

Die Geschichte Hiobs, eines frommen, recht schaffenden und mit irdischen Gütern reich gesegneten Mannes, basiert auf einer Wette zwischen Teufel und Gott, der nicht glaubt, dass der Teufel Hiob in seinem Glauben an ihn, Gott, erschüttern kann.

Also lässt Gott Hiob durch des Teufels Machenschaften furchtbar heimsuchen.

Die dem guten Hiob durch Boten überbrachten entsetzlichen und alptraumhaften Nachrichten, gehören mit dem Begriff „Hiobsbotschaften“ seither zum Sprachgebrauch.

Und zwar immer dann, wenn sich Schicksalsschläge oder Katastrophenmeldungen völlig unerwartet häufen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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