Zeus? Wer ist das?

Vorweg muss an dieser Stelle einmal gesagt werden, das die Griechen der Antike die Gestalten ihrer Mythen vollkommen unvoreingenommen und unabhängig von Raum und Zeit leben, handeln, zeugen, sterben und wieder auferstehen ließen – ganz wie es in die jeweilige Denke und Geschichten passte.

Auch die merkwürdigsten Ehegemeinschaften – Götter mit Göttern, Halbgöttern, Menschen, ja, sogar mit Tieren, Ungeheuern oder Fabelwesen – waren  gang und gäbe.

Es wurde weder vor inzestuösen Beziehungen halt gemacht, noch vor Eltern- und Geschwistermord zurückgeschreckt.

Das gilt natürlich auch für Zeus, der immer wieder in verwirrenden und unterschiedlichsten Verwandlungen das Geschehen prägt.

Obwohl Sohn der Titanen Kronos und Rhea, stürzte Zeus im Titanenkampf (Titanomachie) seinen Vater Kronos vom Thron und machte sich selbst zum Herrscher über die Götter des Olymp.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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