Wer oder was sind die „Chariten“?

Chariten – oder auch Grazien – gelten in der griechischen Mythologie als Göttinnen der Holdseligkeit, der Leichtigkeit und des Charmes.

Natürlich sind die drei Grazien Euphrosyne, Thalia und Aglaia Töchter des Zeus.

Über die Person der Mutter herrscht Unklarheit. Da werden unterschiedlichste Namen genannt.

In der römischen Mythologie sollen die drei Grazien wiederum die Töchter des Bacchus und der Venus gewesen sein. Aber so ganz sicher ist auch das nicht. Wie auch immer.

Jedenfalls steht

  • Euphrosyne für Fröhlichkeit und gute Laune,
  • Thalia (nicht zu verwechseln mit der „Muse“ Thalia) war zuständig für Opulenz, oder anders gesagt: Für Überfluss und bestes Wohlergehen bei Feierlichkeiten aller Art und
  • Aglaia, die jüngste Grazie, verkörpert den Glanz.

Aber auch das Wirken Aglaias ist unbestimmt und facettenreich – der Name taucht in der Mythologie in variantenreichen Zusammenhängen auf.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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