Wer war Aphrodite – und was hat sie mit Zypern zu tun?

Aphrodite (aphrós/Schaum), griechische Göttin der Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit und Ehe, soll als Tochter der Urgötter Gaia und Uranos auf Zypern – am inzwischen geradezu mythischen Aphroditefelsen (zwischen Páphos und Limassol gelegen) – den schaumigen Wellen des Meeres entstiegen sein.

Sie zählt zu den am meisten verehrten Göttern des Olymp.

Irgendwann heiratete sie Hephaistos, den Gott des Erdfeuers, den sie allerdings mit Ares, dem Gott des Krieges, betrog.

Als beide von Hephaistos in flagrante erwischt wurden, rief dieser die anderen Götter dazu und schüttete vor ihnen klagend sein Herz ob dieses Frevels aus - was die um das Lotterbett herumstehenden Götter zum so genannten "Homerischen Gelächter" ("schallendes, nicht enden wollendes Gelächter") veranlasste.

Über wen oder was genau da so herzhaft gelacht wurde – ob über das ertappte Liebespaar, den gehörnten Hephaistos oder ganz etwas anderes – lässt sich allerdings weder in Homers "Ilias", noch in der „Odyssee“ wirklich erkennen ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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