Wie gingen die Trojaner mit dem „Trojanischen Pferd“ um?

Auch hierüber gibt es unterschiedliche Versionen. Eine davon geht so:

In erster Linie sollen die Trojaner über den vermeintlichen Abzug der Griechen froh und glücklich gewesen sein. Sie feierten die vermeintliche Befreiung.

Dann erst kümmerten sie sich um das merkwürdige Holzpferd, das mit der Aufschrift, es sei der Göttin Athene geweiht, deklariert war. Sozusagen als wiedergutmachendes Abschiedsgeschenk!.

Während die vertrauensselige Mehrheit der Trojaner dafür war, das Pferd als Geschenk anzunehmen, taten sich dennoch Zweifler hervor.

  • Kassandra zum Beispiel, die Tochter des trojanischen Königs Priamos und Schwester Hektors und des Paris, die mit hellseherischen Gaben ausgestattet war, oder
  • Laokoon, ein Priester, der – allerdings erfolglos – mit verschiedensten obskuren Mitteln den Beweis erbringen wollte, das Pferd sei vielleicht doch eine Finte.

Aber letztlich wurden die Trojaner doch unsicher. Sie entschlossen sich, das Pferd erst einmal draußen stehen zu lassen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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