Was ist das „Trojanische Pferd“ – und was hat Odysseus damit zu tun?

Das „Trojanische Pferd“ war eine riesige Figur in – wie das Wort schon sagt – Gestalt eines Pferdes.

Die Idee, es zu bauen, stammte vom listigen Odysseus.

Nachdem nämlich der Raub des „Palladions“, eine der Göttin Athene geweihte Statue, keinerlei Aussicht auf Beendigung des Krieges bot, ließ Odysseus seine Griechen ein übermannsgroßes Pferd aus Holz bauen, um es den Trojanern als Zeichen eines möglichen Friedens zum Geschenk zu machen.

Dummerweise fühlten sich die vertrauensseligen Trojaner tatsächlich geehrt und öffneten Tor und Tür, um das angebliche Präsent in die Stadt zu lassen.

Natürlich handelte es sich bei dem monströsen Pferd keineswegs um eine freundliche Aufmerksamkeit.

Ganz im Gegenteil!

Denn im Inneren dieser vermeintlichen Zuwendung saß in Wirklichkeit mindestens ein Dutzend tatendurstiger Krieger.

In der Nacht, die leichtgläubigen Trojaner hatten sich zur Ruhe begeben, krochen die Kombattanten aus dem Pferd, öffneten ihren vor der Stadt wartenden Kameraden die Stadttore – und metzelten gemeinsam die Bevölkerung Trojas dahin ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige