Was ist das „Palladion“, wo stand es – und wer hat es entwendet?

Das "Palladion" war eine Statue in der antiken Stadt Troja.

Obwohl im zehnten Jahr des „Trojanischen Krieges“ fast alle Helden (Achilles, Hektor, Ajax und andere) gefallen oder ermordet waren, schien kein Ende der Belagerung Trojas absehbar zu sein. Troja war nämlich im Besitz des „Palladions“, einer Statue, die der Göttin Athene geweiht war.

Und schon deshalb galt das "Palladion" (auch: "Palladium") den Trojanern als Zeichen der Unbesiegbarkeit.

Was also tun, fragte sich Odysseus, der augenscheinlich ebenfalls von diesem unseligen Krieg die Nase voll hatte.

Nun, Odysseus und Diomedes, ein weiterer Heerführer der Griechen, huschten, als obdachlose Stadtstreicher verkleidet, durch die Tore der Stadt, um das „Palladion“ zu entwenden.

Zwar gelang ihnen der Coup, Troja aber blieb trotzdem bis auf Weiteres uneinnehmbar ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige