Warum tötete Agamemnon seine Tochter Iphigenie?

Im Grunde genommen ging es bei dieser frevelhaften Tat lediglich um nicht vorhandenen Wind. Wind, den Agamemnon dringend benötigte, um seine Flotte auf den Weg nach Troja zu bringen.

Aber Artemis (Göttin der Jagd), die Agamemnon absolut nicht mochte und sich zu allem Überfluss auch noch durch ihn beleidigt fühlte, beließ es bei der meteorologisch bedingten Windstille.

Was tun?

Nun, Agamemnon sprach mit dem Spökenkieker Kalchas, folgte dessen Gedanken, nach denen nur der Tod Iphigenies Artemis besänftigen könne und opferte, durchaus schweren Herzens, seine hübsche Tochter.

Und siehe da. Der Wind setzte wieder ein!

Eine freundlichere Version dieser Geschichte geht so:

Iphigenie wurde überhaupt nicht geopfert, sondern – weil Artemis es sich inzwischen anders überlegt hatte – von dieser zum Volk der Taurer auf die Krim gebracht.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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