Was berichtet Homers "Ilias" sonst noch so von der „Schönen Helena“?

Nun, zuerst einmal wird Helena geraubt! Von Paris, dem sie von Aphrodite – wegen seines für sie günstigen Urteilsspruchs in der Angelegenheit des „Goldenen Apfels“ der Eris (Göttin der Zwietracht) – versprochen wurde.

Menelaos, Helenas Ehemann und König von Sparta, hatte dabei zwar das Nachsehen, machte aber – gemeinsam mit seinem Bruder Agamemnon – mobil gegen die Griechen.

Traut man den, wie so häufig widersprüchlichen und unterschiedlichsten Versionen der Mythologie, scheint Helena nach einer dieser Lesarten in der Tat das Lager mit dem Trojaner Paris geteilt zu haben.

Als Paris später unglücklicherweise von einem gewissen Philoktetes per Giftpfeil getötet wird, heiratete Helena dessen Bruder Deiphobos, was allerdings nicht von langer Dauer war.

Denn nach dem endgültigen Fall Trojas wird sie von ihrem ersten Gatten, Menelaos, gönnerhaft wieder aufgenommen. Gemeinsam kehren sie zurück nach Sparta, wo beide noch lange Zeit glücklich und zufrieden leben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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