Was wurde aus Paris, dem Entführer der „Schönen Helena“?

Obwohl Paris in Homers „Ilias“ durchaus als geschickter Bogenschütze geschildert wird, geht er nicht als ruhmreicher Held durch die Geschichte des „Trojanischen Krieges“.

Zwar gelingt es ihm gegen Ende der Geschichte, Achilles mit einem durch den Gott Apollo gelenkten Pfeil tödlich zu verletzen, wird aber kurz darauf von einem gewissen Philoktetes, der den Bogen und die mit einem tödlichen Gift versehenen Pfeile besitzt, schließlich und endlich erheblich verwundet.

Im Glauben daran, dass ihm seine erste Gattin Oinone mit einem Gegengift helfen wird, schleppt er sich zu ihr.

Die pfeift ihm allerdings was, weil Paris sie seiner Zeit wegen der „Schönen Helena“ sitzengelassen hat. Langer Rede, kurzer Sinn – Paris segnet das Zeitliche.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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