Was hat ein „Goldener Apfel“ mit dem „Trojanischen Krieg“ zu tun?

Ein gewisser Peleus und die Meeresnymphe Thetis (die späteren Eltern des Achilles) wollten heiraten. In Phthia, einer antiken Stadt in der Mitte Griechenlands.

Leider hatten sie – anlässlich dieses Vorhabens – vergessen, Eris (Göttin der Zwietracht) zur Hochzeit einzuladen.

Dieser Affront hielt allerdings die bösartige Eris nicht davon ab, das Fest trotzdem zu besuchen und – gehässig, wie sie nun einmal war – einen „Goldenen Apfel“ unter die fröhlich Feiernden zu werfen.

Nun wäre das möglicherweise nicht weiter beachtet worden, wenn da nicht, ja, wenn da nicht die Worte:

„Der Schönsten …“

auf dem Apfel gestanden hätten. Das machte die anwesenden Sterblichen und Götter stutzig. Wer sollte das sein: „Die Schönste“?

Es kam, wie es kommen musste: Unter den von den Gästen favorisierten Bewerberinnen Athene, Hera und Aphrodite, entstand ein Wettstreit um diesen Titel.

Wieder einmal war es Eris gelungen, Zwietracht zu säen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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