Was ist der „Schatz des Priamos“?

In Homers „Ilias“ ist Priamos König von Troja. Zwar schon sehr alt, aber unermesslich reich.

Den Trojanischen Krieg hat er nicht überlebt. Kurz vor Beendigung dieses zehn Jahre dauernden Krieges, wurde er von Neoptelemos, dem Sohn des Achilles (das ist der mit der empfindlichen Ferse), hinterrücks gemeuchelt.

Sein so genannter Schatz dagegen, muss/scheint dagegen die Jahrtausende überdauert haben.

Denn das, was Heinrich Schliemann 1873 in Troja ausgegraben hat, nämlich mehrere tausend Gegenstände (zum Beispiel Vasen, Kelche, diverse Schmuckstücke aus Gold, Silber und Kupfer und eine Vielzahl anderen „Kleinkrams“), wurde von ihm, Schliemann, unvoreingenommen dem guten Priamos zugeschrieben.

Seitdem wird Heinrich Schliemanns Glücksfund – ob zu Recht oder nicht – „Schatz des Priamos“ genannt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige