Was wurde aus Agamemnon nach seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg?

Auch diese Episode aus der griechischen Mythologie gibt es in unterschiedlichen Versionen. Eine davon geht – kurz und knapp – so:

Gattenmord

Nach zehnjährigem, aber letztlich doch siegreich bestandenem Kampf um Troja, wurde Agamemnon unmittelbar nach seiner Heimkehr von seinem Ehegespons Klytämnestra und deren Liebhaber Aigisthos gemeuchelt.

Zu dem Zeitpunkt hatten ja beide keine Ahnung, dass Iphigenie in Wahrheit nicht vom Vater geopfert worden war, sondern von Artemis immer noch bei den Taurern auf der Halbinsel Krim festgehalten wurde. Dumm gelaufen!

Denn unverzüglich und mit Unterstützung der Schwester Elektra und seines besten Freundes Pylades, übte Orest – Sohn des Agamemnon und Bruder Iphigenies – Vergeltung für die Ermordung des Vaters.

Fazit

Die Mutter, Klytämnestra, und ihr Lover Aigisthos folgten Agamemnon in die ewigen Jagdgründe – woraufhin Orest berechtigterweise als Muttermörder abgestempelt wurde.

Von Erinnyen verfolgt

Wie Dr. Kimble auf der Flucht

  • – hier war es allerdings nicht Harrison Ford, der sich vor Tommy Lee Jones verstecken musste, sondern Orest und sein Freund Pylades, die von den Erinnyen (röm.: "Furien") gejagt wurden –

zogen die beiden durchs Land und erreichten irgendwann die Gegend, in der Iphigenie nach wie vor ihren Aufgaben als Opferbegleiterin nachkam.

Rettung und Heimkehr

Bevor nun aber die Erinnyen final zuschlagen konnten, wurden Orest und Pylades von Iphigenie erkannt und gerettet. Zwar erst in letzter Minute, aber zeitlich immerhin doch noch günstig genug, um sich umgehend aus dem Staub machen und nach Griechenland zurückzukehren zu können ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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