Was sind „Laren“?

Als „Laren“ wurden in der altrömischen Religion/Mythologie gestalt- und geschlechtslose Geister/Götter bezeichnet.

Angenommen wurde, dass die "Laren" den einzelnen Menschen und deren Wirken und Tun im Leben als „Lares Familiares“ (persönlicher Geist/Gott der Familie) hilfreich zur Seite standen.

Daneben gab es die

  • „Lares Loci“ (Schutzgeister eines bestimmten Platzes im Haus) und die
  • „Lares Publici“, die sozusagen für jedermann in Stadt und Land tätig waren.

Die passten darauf auf, dass ihren Schutzbefohlenen – zum Beispiel an Straßenkreuzungen, auf Plätzen in Städten und Dörfern, auf Reisen per Schiff, Pferd und/oder Wagen oder auch zu Fuß – nichts Böses geschah.

Um die „Laren“ bei Laune zu halten und für sich einzunehmen, kreierten die Menschen bestimmte Rituale.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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