Was bedeutet der Begriff Steindruck?

Der Steindruck wurde gegen Ende des 18. Jhs. in München von Alois Senefelder erfunden.

 

Das zu druckende Bild – oder der Text – wurde von einem Lithographen (Steinzeichner) mit einem Wasser abstoßenden Fettstift seitenverkehrt auf einen Stein aus Solnhofener Kalkschiefer graviert.

Anschließend wurde der Stein befeuchtet, eingefärbt (wobei die Farbe nur an der „fettig“ ziselierten Gravur haftete) und dann der Bedruckstoff (z.B. Papier) mit einer Walze über den Stein geführt.

Das heißt: Der Steindruck ist also ein „direktes“ Flachdruckverfahren, das allerdings lediglich noch für künstlerische Zwecke genutzt wird.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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