Wie entstehen die Vertiefungen auf den Tiefdruckzylindern?

Die zu druckenden Elemente, so genannte Näpfchen, wurden etwa bis in die sechziger, siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts mittels konventioneller Ätzung oder Gravur von einem zuvor gefertigten Vorlagenzylinder auf den Druckzylinder übertragen.

Zum Ätzen der Zylinder wurde Eisenchlorid verwendet.

Bei der Gravur übernahm ein Diamantstichel das Anlegen der Näpfchen.

Heute wird die Gravur – unter Verzicht aufwendiger Vorarbeiten und des Diamantstichels – direkt aus dem digitalen Datenspeicher per Laser auf die Druckform, den Druckzylinder, übertragen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige